Streit über strategische Ausrichtung: Neuer EnBW-Chef Georg Stamatelopoulos folgt auf Andreas Schell
Karlsruhe - Der bisherige EnBW-Chef Andreas Schell heute sein Amt als Vorstandsvorsitzender mit Wirkung zum Ablauf des 8. März 2024 niedergelegt. Der Aufsichtsrat hat dieser Entscheidung in seiner heutigen außerordentlichen Sitzung zugestimmt. Wesentlicher Grund sind unterschiedliche Auffassungen zwischen Aufsichtsrat und Vorstandsvorsitzendem in entscheidenden Fragen der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens.
Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat Georg Stamatelopoulos (54), derzeit im EnBW-Vorstand für das Ressort „Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur“ zuständig, zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens ernannt. Lutz Feldmann, Vorsitzender des EnBW-Aufsichtsrats: „Georg Stamatelopoulos hat in den vergangenen fast 15 Jahren bei der EnBW den Umbau der Erzeugung in verschiedenen Positionen äußerst erfolgreich vorangetrieben. Das beinhaltet einerseits den starken Ausbau von Wind- und Solarenergie bei gleichzeitiger Planung neuer wasserstofffähiger Gaskraftwerke, andererseits den Ausstieg aus der Kernenergie und absehbar auch aus der Kohleverstromung."
Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat Thomas Kusterer (55), seit 2011 Finanzvorstand der EnBW, zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt.
© IWR, 2026
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