Schnelles Laden an Autobahnen: Autobahn GmbH schreibt Ladesäulen für E-LKW und E-Busse aus
Berlin - Heute ist offiziell das Vergabeverfahren zum Aufbau eines LKW-Schnellladenetzes entlang der Bundesautobahnen gestartet worden. Gegenstand der Ausschreibung ist die Planung, die Errichtung und der Betrieb der Schnellladeinfrastruktur für batteriebetriebene LKW und Busse auf rund 130 unbewirtschafteten Rastanlagen.
Das LKW-Schnellladenetz wird rund 4.200 Ladepunkte umfassen, darunter MCS- und CCS-Ladepunkte, die den spezifischen Anforderungen des Schwerlastverkehrs gerecht werden, so die Autobahn GmbH des Bundes.
Initiiert wurde die Ausschreibung durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), die Autobahn GmbH des Bundes und die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur.
Die Vergabe erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren, das von der Autobahn GmbH des Bundes durchgeführt wird. Unternehmen, die über die wirtschaftlichen und technischen Voraussetzungen zur Planung, Errichtung und zum Betrieb der Ladeinfrastruktur verfügen, sind eingeladen sich für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben.
Die Zuschlagserteilung wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2025 erfolgen. Die Ladeinfrastruktur soll sukzessive bis 2030 implementiert sein. Die notwendigen Netzanschlüsse für die Standorte werden bereits parallel zum Ausschreibungsverfahren beauftragt und hergestellt, um eine möglichst zeitnahe Inbetriebnahme zu gewährleisten. Die Auswahl geeigneter Standorte erfolgte durch die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der NOW GmbH.
Interessierte Unternehmen können bis zum 18.10.2024, 12 Uhr einen Teilnahmeantrag für das Verfahren einreichen.
© IWR, 2026
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16.09.2024



