Roh- und Agrarreststoffe: Schweizer liefern Bioerdgas-Anlagen nach Frankreich
Zürich - Die Hitachi Zosen Inova BioMethan GmbH (HZI BioMethan) mit Sitz in Zürich hat den Auftrag für den Bau einer weiteren Anlage zur Biogas- und Biomethanerzeugung in Frankreich gewonnen. Die Anlage mit einem Auftragsvolumen von 3,42 Millionen Euro wird massgeschneidert auf die Bedürfnisse des Kunden konzipiert und ist das erste von acht Projekten, das HZI BioMethan im kommenden Jahr mit Projektentwickler Artaim Conseil umsetzt.
Das Projekt Herpy-l’Arlésienne in Nordfrankreich, rund 30 km nordöstlich der Stadt Reims, ist das erste von acht, die bis 2020 in Kooperation mit dem französischen Projektentwickler Artaim Conseil aus Montpothier entstehen. Der Auftraggeber verwertet darin künftig nachwachsende Roh- und Agrarreststoffe seines Agrarbetriebs und generiert daraus bis zu 300 Nm³/h Bioerdgas. Dieses wird ab Sommer 2020 in das Gasversorgungsnetz des Betreibers GRTgaz eingespeist.
© IWR, 2026
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