Neue Geschäftsführung: VSB Gruppe baut Standort in Italien aus
Dresden/Rom - Der Projektentwickler und Betriebsführer VSB setzt beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in Italien auf weitere Regionalisierung. Dazu wurde in der Hauptstadt Rom ein neuer Standort eröffnet, teilte das Unternehmen mit.
Von hier aus werden künftig Windenergie- und Photovoltaikprojekte in Mittelitalien bearbeitet. Dies umfasst sowohl die Sicherung von Flächen als auch die Genehmigungsplanung bis hin zum Bau.
Seit 2011 plant und entwickelt VSB Windenergie- und Photovoltaikprojekte in Italien. Der Standort Rom ist eine ideale Ergänzung zu den bereits existierenden VSB-Niederlassungen in Palermo und Potenza, die bisher vornehmlich die südlichen Regionen Italiens bearbeitet haben.
„Die räumliche Nähe zu den italienischen Umweltschutzorganisationen, den Windenergie- und Solarverbänden sowie zu den nationalen Entscheidungsträgern bietet beste Voraussetzung zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und für gemeinsame Initiativen. So können wir nun noch effizienter die italienische Energiewende vorantreiben“, freut sich Giuseppe de Benedictis, Geschäftsführer der VSB in Italien, über die neuen Chancen und Potenziale.
Italien plant, bis 2030 den gesamten Energiebedarf zu 32 Prozent aus regenerativen Energiequellen decken zu können. Dadurch nach VSB-Angaben die Gesamtleistung der Erneuerbaren Energien von derzeit 30 GW auf rund 70 GW im Jahr 2030 steigen. Photovoltaik- und Windkraftanlagen sollen danach die größte Bedeutung für den Energiemix des Landes haben werden.
© IWR, 2026
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