Marktposition gestärkt: Weltec Biopower errichtet drei neue Biogasanlagen in Griechenland
Vechta - Der deutsche Biogasanlagen-Hersteller Weltec Biopower aus Vechta hat gemeinsam mit seinem griechischen Kooperationspartner Tetoros Machinery drei weitere Biogasanlagen in Griechenland projektiert.
Insbesondere die Region um Epirus ist landwirtschaftlich geprägt. Hier dominieren die Geflügel- und Rinderproduktion. Wie in vielen anderen Intensivgebieten ist dort das Biomasse-Angebot größer als das Fassungsvermögen bestehender Anlagen. Daher war nicht zuletzt auch das reichhaltige Substratangebot an den drei Anlagenstandorten ein wichtiger Faktor für die Investitionsentscheidungen.
Die Standorte von zwei der drei Anlagen befinden sich in der Region Epirus im Nordwesten Griechenlands. Konkret handelt es sich dabei um eine 1 MW-Anlage in der Stadt Arta und eine 500-kW-Anlage in Ioannina. Das dritte Projekt, eine 250 kW Biogasanlage, wurde in Serres in Zentralmakedonien realisiert. Hier wird zudem noch ein Upgrade des Blockheizkraftwerks auf 750 Kilowatt umgesetzt.
Beschickt werden die beiden Anlagen in der Region Epirus mit einem Substratmix aus Rindergülle und Hühnertrockenmist. Bei der Anlage in Serres wird ein Mix aus Rindergülle und Energiepflanzen verwendet. Hier verfügt der Betreiber neben seiner Rinderhaltung zusätzlich über Ackerflächen, auf denen Mais angebaut wird.
An den drei Standorten kommen die Stoffe zunächst in ein Vorlager. Darin sorgt eine spezielle Rühr- und Pumptechnik für die Vorbehandlung. In den Fermentern erledigen anschließend Rührwerke das Mischen der Substrate für eine effiziente Biogasproduktion. Der verbleibende Gärrest kann nach Angaben des bei Weltech Biopower verantwortlichen Verfahrensingenieurs Tobias Peuker mit seinem hohen Nährstoffgehalt als Dünger genutzt werden.
Weltec Biopower ist bereits seit vielen Jahre auf dem griechischen Markt aktiv, seit 2007 hat das Unternehmen in Griechenland insgesamt rund 36 Biogasanlagen und Projekte realisiert.
© IWR, 2026
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