Klimaschutz: MVV schließt Vereinbarung mit Baden-Württemberg
Stuttgart - Das Mannheimer Energieunternehmen MVV gehört zu den ersten Unternehmen in Baden-Württemberg, die eine eigene Klimaschutzvereinbarung mit dem Land unterzeichnet haben. Die Unterzeichnung fand im Rahmen des mit Ministerpräsident Wilfried Kretschmann durchgeführten Ressourceneffizienz-Kongresses in Stuttgart statt.
Mit der individuell zugeschnittenen Klimaschutzvereinbarung tritt MVV dem neuen Klimabündnis Baden-Württemberg bei und geht eine freiwillige Selbstverpflichtung ein, die Treibhausgasemissionen konsequent weiter zu verringern. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von zehn Jahren, kann dann aber verlängert werden. Sie legt konkrete Maßnahmen zur Erreichung der unternehmerischen Klimaschutzziele fest. Dazu werden die Emissionen jährlich erfasst und alle fünf Jahre ein Monitoringbericht erstellt.
„Wir wollen und werden bis spätestens 2050 als Unternehmen komplett klimaneutral sein“, unterstrich MVV-Chef Dr. Müller das langfristige Unternehmensziel. Daher sei die Strategie seit Jahren konsequent auf den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Stärkung der Energieeffizienz ausgerichtet.
Als Meilensteine auf dem Weg zur Klimaneutralität hat sich MVV nun in der Vereinbarung mit dem Land auf konkrete Klima- und Nachhaltigkeitsziele verpflichtet, „an denen wir uns auch jederzeit transparent messen lassen“, so Dr. Müller. Danach will das Unternehmen den Ausstoß von Kohlendioxid aus den eigenen Kraftwerken und Anlagen von zuletzt jährlich rund fünf Millionen Tonnen bis 2030 auf unter zwei Millionen Tonnen mehr als halbieren und in dieser Zeit auch auf dem Weg zur Grünen Wärmeversorgung die Treibhausgasemissionen um mehr als 40 Prozent verringern.
© IWR, 2026
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08.10.2020



