Anlagen laufen: Albioma steigert Umsatz im ersten Quartal 2020
Paris - Der regenerative Stromerzeuger Albioma hat trotz der Corona-Belastungen in Frankreich den Umsatz im ersten Quartal deutlich gesteigert. Der Anstieg des Umsatzes in Q1 2020 um 13 Prozent basiert u.a. auf dem ungestörten Betrieb aller Einrichtungen trotz des schwierigen Umfeldes durch die Gesundheitskrise.
Zum Umsatzanstieg beigetragen haben aber auch die Verschiebung von Wartungsabschaltungen im Rahmen von Covid-19 und die Optimierung der jährlichen Wartungsabschaltungen im Werk Codora in Brasilien. Die Anlage hat bereits am 02.03.2020 die Produktion wieder aufgenommen.
Angesichts der Epidemie hat Albioma vor dem Hintergrund der Regierungsrichtlinien geeignete Maßnahmen für seine Mitarbeiter ergriffen, deren hohe Mobilisierung den normalen Betrieb der Anlagen während des Q1-Quartals 2020 mit sehr guten Abrufraten (insbesondere für Galion 2 in Martinique) und trotz eines in den Regionen beobachteten Rückgangs des Stromverbrauchs ermöglicht hat.
Im Biomasse-Sektor ergebhen sich zeitliche Verzögerungen bei der Kraftwerkskonversion in Guadeloup. Die Arbeiten an der Biomasse-Konvertierung des Werks Le Moule in Guadeloupe mussten unterbrochen werden. Im Solarsektor ging der Umsatz um 7 Prozent auf 11,6 Millionen Euro wegen geringerer Sonneinstrahlung (27 GWh) zurück (Q1 2019: 29 GWh).
Die im globalen Aktienindex RENIXX gelistete Albioma-Aktie notiert heute mit einem Abschlag von rd. 2 Prozent auf 30 Euro.
© IWR, 2026
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30.04.2020



