Thermondo-Zeitenwende: Deutschlands größter Heizungsinstallateur verkauft keine Gasheizungen mehr
Berlin - Die Berliner Thermondo GmbH verkauft keine Öl- und Gasheizungen mehr. Im Februar 2024 hat Deutschlands größter Heizungsinstallateur die letzte fossile Heizung, eine Gasheizung, verkauft.
Damit geht für Thermondo nach fast elf Jahren eine Ära zu Ende, denn dieser Schritt folgt auf das Aus für Ölheizungen, den Thermondo bereits im Mai 2023 eingeleitet hatte. Thermondo konzentriert sich in Zukunft voll auf die Wärmepumpe, Photovoltaik und weitere Technologien für klimaneutrales Wohnen und versteht sich als Möglichmacher der Energiewende im Einfamilienhaus, teilte das Unternehmen mit.
Felix Plog, Chief Revenue Officer bei Thermondo: "Thermondos Wachstumskurs steht ab sofort zu hundert Prozent im Zeichen der Klimaneutralität. Wir sind stolz auf die Transformation, die wir als Firma in weniger als 20 Monaten geleistet haben. Die letzte verkaufte Gasheizung nach elf Jahren ist für Thermondo ein wichtiges Zeichen und ein entschiedener Schritt in die fossilfreie und elektrische Zukunft. Nach der Hängepartie um das Gebäude-Energie-Gesetz sehen wir seit Jahresbeginn bei unseren Kunden ein stark gestiegenes Interesse an Wärmepumpen. Was jetzt alle Marktteilnehmer brauchen, ist eine schnelle und reibungslose Abwicklung der Förderungen und Kredite für den Heizungstausch im Einfamilienhaus durch die KfW.”
Innerhalb von 20 Monaten hat das Unternehmen sein Produktportfolio komplett auf emissionsfreies und unabhängiges Heizen umgestellt. Dafür hat Thermondo über 500 festangestellte Handwerker zu Wärmepumpen-Profis geschult, Montage-Teams für Elektrik und Fundamentbau eingestellt und Logistik, Planung und Organisation in der Berliner Zentrale auf den Vertrieb und die Installation von Wärmepumpen ausgerichtet.
© IWR, 2026
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