Enpal und Bosch stärken vernetztes Energiemanagement: Enpal erweitert Wärmepumpen-Angebot um smarte Heizungssteuerung von Bosch
Berlin/Stuttgart - Enpal erweitert sein Wärmepumpen-Angebot um eine intelligente Heizungssteuerung von Bosch. Seit Juli 2026 können Neukunden bei der Installation einer Enpal-Wärmepumpe auch das Bosch Smart Home Heizkörper-Thermostat II [+M] erhalten. Damit bauen die beiden Unternehmen ihre seit 2023 bestehende Zusammenarbeit im Wärmepumpenbereich aus.
Für Enpal ist die Erweiterung Teil einer Strategie, die bislang einzelnen Komponenten der dezentralen Energieversorgung stärker zu einem vernetzten Gesamtsystem zusammenzuführen. Das Unternehmen kombiniert bereits Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen, Wallboxen und Smart Meter. Mit der Heizungssteuerung wird nun auch die Wärmeverteilung innerhalb des Gebäudes stärker in dieses System einbezogen.
Die smarten Thermostate steuern die Heizleistung unter anderem anhand von Zeitplänen, Raumtemperatur und Anwesenheit. Dadurch soll Wärme gezielter in den Räumen bereitgestellt werden, in denen sie benötigt wird. Der Bereich ist für die Energieeffizienz von Wohngebäuden von Bedeutung: Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs privater Haushalte entfallen auf die Raumwärme.
Enpal und Bosch arbeiten bereits seit Mai 2023 bei Wärmepumpen zusammen. Bosch-Wärmepumpen gehören seitdem zum Enpal-Produktportfolio. Die Integration der intelligenten Heizungssteuerung erweitert diese Zusammenarbeit von der Wärmeerzeugung auf die Wärmeverteilung im Gebäude.
Für Enpal steht die Kooperation zugleich im Zusammenhang mit dem Ausbau einer technologiegestützten Plattform für die Elektrifizierung von Gebäuden. Ziel ist es, Erzeugung, Speicherung und Verbrauch von Energie zunehmend gemeinsam zu steuern. Neben privaten Haushalten will das Unternehmen solche Lösungen perspektivisch auch für Gewerbekunden anbieten.
© IWR, 2026
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