Post EEG-Anlagen: Brandenburg will Wasserstoff-Strategie entwickeln
Potsdam - Die Landesregierung in Brandenburg setzt zukünftig auf mehr Wasserstoff. Eine entprechende Strategie sol bis zum Sommer 2021 vorgelegt werden.
Die Vertreter der Erneuerbaren Energien in Brandenburg begrüßen die Pläne der Landesregierung in Brandenburg. Sie mahnen allerdings auch zur Eile und stellen klar: Wenn Wasserstoff aus Kohle, Öl oder Erdgas hergestellt wird, ist für das Klima nichts gewonnen. „Wasserstoff ist eine große Chance für Brandenburg“, betont Jan Hinrich Glahr, Sprecher der Landesvertretung Berlin/Brandenburg vom Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE). Nachhaltig sinnvoll sei die Technologie allerdings nur, wenn der Wasserstoff in Brandenburg aus Erneuerbaren Energien erzeugt wird.
Eine Chance für den Start in die Wasserstoffwirtschaft sind die Erzeugungsanlagen der Erneuerbaren Energien, für die EEG-Vergütung Ende 2020 ausläuft. Diese Kapazitäten sind frei und könnten direkt für die Erzeugung von grünem Wasserstoff genutzt werden. In den nächsten fünf Jahren sind das bei der Windenergie in Brandenburg ca. 400 Megawatt Leistung pro Jahr, so die EE-Verbände.
© IWR, 2026
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25.06.2020



