Mehr Wind und Solar: Spanien aktualisiert Energie- und Klimaplan 2030
Madrid - In Spanien ist Ende Juni 2023 der aktualisierte Energie- und Klimaplan (PNIEC) 2021-2030 vorgestellt worden. Danach strebt die derzeitige spanische Regierung bis zum Ende des Jahrzehnts eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 32 Prozent gegenüber 1990 an.
Zur Erreichung des Ziels soll beispielsweise auf dem Stromsektor der Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2030 auf 81 Prozent gesteigert werden. Die spanische Regierung geht dann von 214 GW installierter Kraftwerksleistung aus, davon entfallen auf die erneuerbaren Energien 160 000 MW (160 GW) und 22 GW auf Speicherkapazitäten (Pumpspeicherkraftwerke, Batterien).
Die Windenergie soll nach den neuesten Planungen zum Ende des Jahrzehnts 62 GW betragen (bisheriger Plan: 50 GW), davon 3 GW an Offshore Windkraftleistung. Die Photovoltaik wird auf 76 GW (bisher 38 GW) Leistung ausgebaut und damit verdoppelt, die solarthermische Kraftwerksleistung auf 4,8 GW. Auf die Wasserkraft entfallen 14,5 GW.
Im konventionellen Kraftwerkssektor werden Gas-Kombikraftwerke mit 26,6 GW erwartet. Dagegen soll die Leistung der spanischen Kernkraftwerke von akt. über 7 GW auf 3 GW bis Ende 2030 reduziert werden.
© IWR, 2026
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Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
08.09.2023



