Delisting-Erwerbsangebot: Südzucker will Cropenergies AG von der Börse nehmen
Mannheim - Die Südzucker AG als Hauptaktionärin der Cropenergies AG wird den ausstehenden Aktionären ein freiwilliges Delisting-Erwerbsangebot unterbreiten. Beide Unternehmen haben diesbezüglich am 19.12.2023 eine Delisting-Vereinbarung unterzeichnet.
Südzucker bietet den Cropenergies-Aktionären 11,50 Euro in bar je Cropenergies-Aktie an, was einer Prämie von 36,9 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten sechs Monate und einer Prämie von 69,4 Prozent auf den letzten Schlusskurs vom 18. Dezember 2023 entspricht. Cropenergies war im September 2006 an die Börse gegangen.
Dr. Stephan Meeder, CEO & CFO der Cropenergies AG: „Mit den durch das Delisting frei werdenden Kapazitäten bei Management und Mitarbeitenden können wir in Zukunft unsere ehrgeizigen Wachstumspläne effizienter umsetzen. Cropenergies will sich weiterentwickeln von einem Hersteller von erneuerbarem Ethanol für Kraftstoffanwendungen hin zu einem Anbieter von Innovationen aus Biomasse. Dazu gehören neben einer Alternative zu fossilem Kraftstoff auch das neue Geschäftsfeld von biobasierten Chemikalien, also Basischemikalien aus erneuerbaren Rohstoffen, die fossile Kohlestoffe in der chemischen Industrie ersetzen."
Nach Genehmigung durch die BaFin wird die Angebotsunterlage entsprechend des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) veröffentlicht und die Annahmefrist für das Delisting-Erwerbsangebot beginnt. Beides wird voraussichtlich Mitte Januar 2024 erfolgen.
Mit der Beendigung der Börsennotierung wird der Handel der Cropenergies-Aktien am regulierten Markt eingestellt. Die Aktionäre von Cropenergies haben daher die Möglichkeit, ihre Aktien vor Beendigung der Börsennotierung im regulierten Markt im Rahmen des Delisting-Erwerbsangebots zu verkaufen.
Die Cropenergies Aktie notiert im heutigen Handel (20.12.2023) auf Tradegate mit 11,44 Euro.
© IWR, 2026
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