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Neues Forschungsnetzwerk Wasserstoff entsteht – Projektträger Jülich betreut

© Fotolia / Adobe© Fotolia / AdobeJülich – Die Bundesregierung setzt ebenso wie die EU-Kommission in Zukunft auf die Wasserstofftechnologie. Mit einem neuen Forschungsnetzwerk soll der Austausch der Wasserstoff-Energieforschung gefördert werden.

Im Juni 2020 hat die Bundesregierung die Nationale Wasserstoffstrategie beschlossen und auch die EU-Kommission hat im Juli 2020 eine EU-Wasserstoffstrategie mit Stufenplan vorgelegt. Das neue Forschungsnetzwerk Wasserstoff ist Teil der nationalen Umsetzungsphase.

Wasserstoff-Austauschplattform für Forschung und Unternehmen
Als Energieträger der Zukunft bietet Wasserstoff von der effizienten Erzeugung über den sicheren Transport bis hin zur Nutzung ein vielfältiges Forschungs- und Entwicklungsfeld für Unternehmen und Wissenschaft. Expertinnen und Experten aus Industrie, Hochschulen und Forschungsinstituten können sich in dem neuen Forschungsnetzwerk "Wasserstofftechnologien" austauschen. Der Fokus des Netzwerks liegt auf der anwendungsnahen Energieforschung und dem Praxistransfer. Auch das sektorübergreifende Arbeiten in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr soll so vorangetrieben werden.

Neues Wasserstoff-Netzwerk: Förderung durch das BMWi
Das Netzwerk wird im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Wegen der ressortübergreifenden Bedeutung des Themas Wasserstoff sind die Bundesministerien für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt. Das Forschungsnetzwerk wird zudem Teil der Forschungsoffensive "Wasserstofftechnologien 2030", die entsprechende Forschungsvorhaben strategisch bündelt.

Projektträger Jülich betreut Wasserstoff-Netzwerk
Eine Beteiligung und Mitwirkung an dem Wasserstoff-Netzwerk ist ab sofort möglich. Betreut wird das Netzwerk vom Projektträger Jülich (PtJ) am Forschungszentrum Jülich. PtJ ist der größte Projektträger Deutschlands und unterstützt seine Auftraggeber in Bund und Ländern sowie die Europäische Kommission bei der Realisierung ihrer forschungspolitischen Zielsetzungen. Die digitale Auftaktveranstaltung zum Wasserstoff-Netzwerk findet am 30. September 2020 mit Beiträgen der drei beteiligten Ministerien BMWi, BMVI und BMBF statt.

© IWR, 2020


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22.09.2020

 



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