Sachsen: Bioabfall als Baustein der Energiewende
Mannheim - Das Mannheimer Energieunternehmen MVV sieht viel Potenzial in der Bioabfallvergärung. Zum Auftakt einer landesweiten Biokampagne im Freistaat Sachsen mit dem sächsischen Umweltminister Wolfram Günther betonte MVV-Technikvorstand Dr. Roll am Mittwoch (09.09.2020) in Dresden, dass das dabei erzeugte und als Biomethan ins Erdgasnetz eingespeiste Biogas vielseitig und flexibel genutzt werden könne. Als Baustein der Energiewende kann das Biogas in der Strom- und Wärmeversorgung und auch als ökologischer Treibstoff eingesetzt werden.
„Selbst am Lebensende der in den Haushalten eingesammelten Bioabfälle“, so Roll, „bleibt mit ihrer Vergärung nichts, aber auch gar nichts, ungenutzt“. Nichts gehe der Umwelt verloren, das Biogas werde energetisch genutzt, die Gärreste stofflich als wertvoller Kompost.
Biogas habe als erneuerbare Energie den Vorteil, sowohl unabhängig vom Wetter verfügbar als auch ohne zusätzliche Infrastruktur speicherbar zu sein. MVV betreibt in Dresden seit 2018 eine im Jahr 2017 gebaute Bioabfallvergärungsanlage mit einer Kapazität von rund 31.000 Tonnen Bioabfällen pro Jahr. MVV arbeitet bundesweit an weiteren Bioabfallvergärungsprojekten, aktuell in Bernburg/Saale in Sachsen-Anhalt.
© IWR, 2026
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Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
09.09.2020



