Nach außergewöhnlichem Rekordjahr: Verbio erzielt 2022/2023 zweitbestes Ergebnis der Firmengeschichte
Leipzig – Die Verbio Vereinigte Bioenergie AG hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2022/23 vorgelegt. Danach erreichte Verbio ein Ergebnis auf Basis EBITDA von 240,3 Mio. Euro. Das ist zwar ein deutlicher Rückgang gegenüber dem außergewöhnlichen Rekordergebnis im Vorjahr 2021/2022 mit 503,3 Mio. Euro, liegt aber deutlich über dem Vergleichsjahr 2020/2021 mit 166,3 Mio. Euro.
„Nach dem in jeglicher Hinsicht außergewöhnlichen Geschäftsjahr 2021/2022 war das abgelaufene Geschäftsjahr 2022/2023 von neuen Herausforderungen geprägt. Wir hatten mit einer Normalisierung des Preisniveaus im Agrarbereich und zurückgehenden Margen gerechnet und dies im Rahmen unserer Prognose angemessen reflektiert. Was wir damals noch nicht absehen konnten, waren die immensen Biodieselimporte von China nach Europa“, so Claus Sauter in der Bilanzpressekonferenz.
Der Verbio-Konzernumsatz erreichte trotz rückläufiger Verkaufspreise 1.968,3 Mio. Euro und übertraf damit das Rekordergebnis von 1.812,5 Mio. Euro aus dem Vorjahr 2021/2022. Der Anstieg der Umsatzerlöse war überwiegend auf den Anstieg der Verkaufsmengen sowohl für Biodiesel als auch für Bioethanol zurückzuführen.
Die Gesamtproduktion von Biodiesel und Bioethanol stieg auf 928.122 Tonnen (Vorjahr: 838.132 Tonnen). Die Kapazitätsauslastung der Anlagen lag bei 92,6 Prozent (Vorjahr: 91,1 Prozent). Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 mit 1.078.053 MWh Biomethan erstmals mehr als eine TWh Biomethan produziert (Vorjahr: 884.959 MWh).
Für das Geschäftsjahr 2023/24 geht der Verbio-Vorstand von einem EBITDA in der Größenordnung von 200 bis 250 Mio. Euro aus. Vorstand und Aufsichtsrat werden auf der Hauptversammlung im Februar 2024 vorschlagen, eine Dividende in unveränderter Höhe von 0,20 Euro je dividendenberechtigter Aktie auszuschütten.
© IWR, 2026
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27.09.2023



