Michaelibad: Stadtwerke München planen siebte Geothermie-Anlage
München - Die Stadtwerke München (SWM) betreiben bereits sechs Geothermieanlagen rund um München. Derzeit läuft Münchens jüngste und aktuell Deutschlands größte Geothermieanlage am Energiestandort Süd an der Schäftlarnstraße im Testbetrieb.
Doch schon ab 2024 soll nun die siebte Anlage auf dem Gelände des Michaelibads im Münchner Südosten errichtet werden. Jetzt hat das Projekt einen ersten Meilenstein im Genehmigungsprozess erreicht. Die Lokalbaukommission stimmt in ihrem Vorbescheid den Bau der Geothermieanlage zu, teilten die SWM mit.
Der Standort ist deshalb so gut für die Geothermienutzung geeignet, weil ein hohes Wärmepotenzial im Untergrund gegeben ist und eine Anbindung an das Fernwärmenetz gut realisierbar ist. Auf der Abnahmeseite besteht zudem ein hoher Wärmebedarf im Umfeld der Anlage.
Die Geothermieanlage wird aus zwei baulichen Anlagenteilen bestehen. Bei der Anlage handelt es sich um ein reines Heizwerk, d.h. es nur eine Wärmeerzeugung geplant. Bei insgesamt acht Bohrungen wird eine installierte Wärme-Gesamtleistung in Höhe von 100 MWth erwartet. Die Stadtwerke München erwarten von der neuen Geothermie-Anlage eine jährliche Wärmeenergie in Höhe von 500 Mio. kWh, daraus ergibt sich eine Volllastbenutzungsstundenzahl von 5.000.
© IWR, 2026
BGH-Grundsatzurteil zu Klimaanlagen: BGH stärkt Anspruch auf Einbau von Klima-Splitgeräten in Eigentumswohnungen
EnBW fokussiert sich auf Deutschland-Geschäft: EnBW verkauft schwedisches Wind- und Solarunternehmen an Eurowind Energy
Wpd-Projektpipeline über 1 GW in Deutschland: Wpd sichert sich 156,9 MW in stark überzeichneter Windenergie-Ausschreibung
Scatec-Aktie klettert um 2,7 Prozent: Scatec nimmt 142-MW-Solarpark Rio Urucuia in Brasilien in Betrieb
OX2 setzt auf hybride Energiesysteme: OX2 investiert in 50-MW-Batteriespeicher am Windpark Fageråsen
Das könnte Sie auch noch interessieren
Stromstatisik- Erzeugung, Import, Export Deutschland
Klimawandel: Klimaerwärmung gab es schon mal, aber kein 7 Mrd. Menschen
Solarenergie in Deutschland
03.03.2022



