Förderung: Gemeinde Kronau erhält 2,1 Millionen Euro für Klimaschutz-Modellprojekt
Karlsruhe - Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, hat der Gemeinde Kronau im Landkreis Karlsruhe einen Förderbescheid in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro für das Projekt „GeoNetz für Wärme und Kälte in der Gemeinde Kronau" übergeben. Durch das geplante Vorhaben sollen 639 Tonnen Treibhausgasemissionen pro Jahr eingespart werden. Die Förderung erfolgt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).
In der Gemeinde Kronau soll ein Gebiet mit Wärme aus einem größtmöglichen Anteil erneuerbarer Energien versorgt werden. Die Hauptkomponenten der Wärmeerzeugung bestehen aus einer Heizzentrale mit Holzhackschnitzelanlagen sowie dezentralen Wärmepumpen, um die angeschlossenen Bestandsgebäude auf das richtige Temperaturniveau zu heben. An das Wärmenetz sollen eine Mehrzweckhalle, die Erich-Kästner-Schule (EKS), die Ludwig-Guttmann-Schule (LGS), die TSG Handballhalle, das dazugehörige Handballförderzentrum, das Rathaus, das DRK Feuerwehrgebäude sowie ein Bestandswohngebiet (30 Reihenhäuser aus den Achtziger Jahren) angeschlossen werden.
Das Projekt in der Gemeinde Kronau wurde im Rahmen des Förderwettbewerbs „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgewählt. Derzeit werden 38 kommunale Klimaschutz-Modellprojekte mit einem Fördervolumen von rund 93 Millionen Euro gefördert.
© IWR, 2026
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23.05.2019



