Deutschland schwächelt: Bayern will Startschuss zur Energiewende 2.0 geben
München - Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger sieht, dass die Energiewende in Deutschland ins Stocken geraten ist. Aktuell ist Frankreich das weltweit attraktivste Land für Investitionen in erneuerbare Energien, während Deutschland den Spitzenplatz verlorgen hat, zitiert Aiwanger aus dem aktuellen Klima- und Energiemonitor.
Jetzt will Bayerns neuer Energieminister Aiwanger gegensteuern: "Wir brauchen eine Energiewende 2.0. Dazu müssen die Rahmenbedingungen für Investitionen in erneuerbare Energien deutlich verbessert werden. Insbesondere im Süden Deutschlands benötigen wir mehr dezentrale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die Wertschöpfung generieren wir vor Ort, anstatt Milliarden in umstrittene Trassen zu investieren. Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und gesellschaftliche Akzeptanz stehen dabei an oberster Stelle,“ so Aiwanger. Aktuell sei die Nutzung von Photovoltaik für den Eigenverbrauch ein wichtiger Ansatz mit hoher gesellschaftlicher Akzeptanz.
Bayern gibt den Startschuss zur Energiewende 2.0 unter Einbeziehung aller wichtigen Akteure beim Energiegipfel am 13. Dezember 2018 im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
© IWR, 2026
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