WE² EnerSys und WPD gründen gemeinsame Projektentwicklungs-Gesellschaft
„Unsere Strategie zur Markterschließung haben wir eindeutig auf das Eingehen lokaler Kooperationen ausgelegt“, erklärt WE²-Geschäftsführer Andreas Chollet. „Die Projekte werden vor Ort von einheimischen Partnern akquiriert, EnerSys und WPD bringen gezielt ihr gebündeltes Fachwissen in den Bereichen Projektierung, Finanzierung und Betrieb ein. Mit diesem Ansatz sind wir bereits in Bulgarien, Litauen und Lettland gestartet, für andere Länder suchen wir noch lokale Partner“, so Chollet.
„Während sich EnerSys als international erfolgreicher Projektentwickler etabliert hat, verfügt WPD über eine ausgewiesene Expertise in der internationalen Projektrealisierung. Die Kernkompetenzen ergänzen sich also ideal. In dieser Konstellation werden wir neben der eigenen Projektentwicklung auch geeignete Projekte in sämtlichen Planungsstadien übernehmen und realisieren“, ergänzt Dr. Meier
Die EU-Beitrittsländer und deren angrenzende Nachbarländer bieten nach Ansicht der beiden Unternehmen sehr gute Perspektiven für den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Neben den im Zuge der EU-Beitrittsverhandlungen eingegangenen Ausbau-Verpflichtungen sei es vor allem das Streben nach Unabhängigkeit von Strom-Importen, das immer mehr osteuropäische Regierungen effektive Markteinführungsmechanismen für Windenergie-, Solar- oder Biomasse-Technologien etablieren und somit attraktive Märkte für die neu gegründete WE² entstehen lasse.
Auch im Inland soll die Zusammenarbeit beider Unternehmen weiter ausgebaut werden. So begannen im Juni die Bauarbeiten im Windpark Jüterbog in Brandenburg mit 8 x Enercon E70 (16 MW), der von EnerSys geplant wurde und von WPD vermarktet wird. Die gleiche Aufgabenteilung gilt für einen Windpark in Sachsen-Anhalt (7,6 MW), der ebenfalls noch in diesem Jahr realisiert werden soll.
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Quelle: iwr-pressedienst/24.06.05/
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