Neuer Diesel aus organischen Reststoffen
Nach Inkrafttreten der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi), gemäß der nur noch vorbehandelte organische Reststoffe deponiert werden dürfen, schätzt die Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) die Menge der zu entsorgenden Reststoffe allein in diesem Jahr auf 24,5 Millionen Tonnen. Beim jährlichen Reststoffaufkommen rechnet Clyvia mit vier bis fünf Millionen Tonnen Kunststoff, über vier Millionen Tonnen mineralische Öle und einige Hunderttausend Tonnen Pflanzenöl.
Bei der fraktionierten Depolymerisation werden langkettige Kohlenwasserstoffe in kurze Teilstücke zerlegt. In dem Prozess kann aus Altöl hochwertiges Heiz- oder Dieselöl gewonnen werden. Die Prozesstemperatur beträgt 400 Grad Celsius und damit mehr als 300 Grad weniger als bei herkömmlichen Spaltverfahren. Die Clyvia Inc. mit Sitz in Carson City, Nevada, USA, firmiert aktuell noch unter Rapa Mining Inc. und wird an der Deutschen Börse in Frankfurt (WKN: A0D8NC, Symbol: RKXA, ISIN: US7533182033) sowie an der New Yorker Nasdaq (OTC BB: RAPM) gehandelt.
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