Trittin: VDEW-Vorschlag zur Abschaffung des EEG gefährdet Tausende von Arbeitsplätzen und verteuert erneuerbare Energien
Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat den Vorstoß des VDEW scharf kritisiert. "Der konventionellen Energiewirtschaft ist offensichtlich die boomende Branche der erneuerbaren Energien als Konkurrenz ein Dorn im Auge", sagte Trittin. Das EEG sei weltweit nicht nur das erfolgreichste Instrument zur Markteinführung erneuerbarer Energien, sondern auch das kostengünstigste. „Nirgendwo auf der Welt hat ein Bonus-Modell sich bisher als erfolgreich und kostengünstig erwiesen. Das EEG ist gleichzeitig eines der wirksamsten Klimaschutzinstrumente überhaupt. Auch die Stromwirtschaft ist gut beraten, daran festzuhalten. Ansonsten wären Tausende von modernen und zukunftsfähigen Arbeitsplätzen in Gefahr", so Trittin weiter.
Auch der Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer, SPD, kritisiert nach Angaben des Tagesspiegels die Pläne zur Abschaffung des EEG. Dies würde den Ausbau der Stromerzeugung aus regenerativen Energien schnell zum Stillstand bringen. Scheer verweist auf die vor vier Jahren verabschiedete Bonus-Regelung zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Trotz Bonus hat sich der Neubau von KWK-Anlagen wegen der Preiskürzungen durch die Stromkonzerne unrentabel gemacht, so Scheer.
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Quelle: iwr, stromtarife/02.05.05/
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