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850 kW-Holzhackschnitzel-Kessel übernimmt Wärmeversorgung in Wertingen

Wertingen, Lkr. Dillingen a. d. Donau – Die Stadt Wertingen setzt bei ihrer Wärmeversorgung auf Nachwachsende Rohstoffe: Landwirtschaftsminister Josef Miller hat jetzt das neue Biomasseheizwerk offiziell in Betrieb genommen. Es versorgt die Verbandshauptschule, das Gymnasium, die Turnhalle und das Hallenbad sowie das Seniorenwohnheim St. Klara mit umweltfreundlicher Biowärme. Herzstück der Anlage ist ein 850-kW-Holzhackschnitzelkessel, der mit jährlich 965 Tonnen naturbelassenem Wald- und Restholz aus der Region befeuert wird. Investor ist die „Südwärme Gesellschaft für Energielieferung AG“ und Betreiber vor Ort die Firma „Julius Gaiser GmbH & Co“. Das Werk wird mit rund 391 000 Euro aus Landesmitteln gefördert. Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,1 Mio. Euro.

Die Gewinnung von Biowärme ist nach Aussage Millers ein wichtiges agrarpolitisches Ziel in Bayern, da Strom und Wärme aus Bioenergie den oft von rückläufigen Einnahmen betroffenen ortsansässigen Bauern und Waldbesitzern eine zusätzliche Einkommensquelle brächten. Derzeit gibt es in Bayern rund 240 staatlich geförderte Biomasseheiz- und -heizkraftwerke. Von 1990 bis Ende 2004 hat die Staatsregierung nach eigenen Angaben insgesamt 209 Mio. Euro, davon 171 Mio. Euro Landesmittel, überwiegend in die Energieerzeugung aus Biomasse investiert – so viel wie kein anderes Bundesland.

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Quelle: iwr/15.04.05/

15.04.2005

 



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