"renewables 2004" Follow-Up-Konferenz in Gelsenkirchen: Neue NRW-Chancen für internationalen Technologietransfer
NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann: "Die im Aktionsplan genannten Ausbauziele sind ein riesiges, globales Investitionsprogramm. Wir wollen mit dieser Konferenz erneuerbare Energien und Energieeffizienz weltweit voran bringen, dies insbesondere mit Technik und Dienstleistungen aus NRW. Unsere Forschungseinrichtungen und Unternehmen verfügen auf fast allen energierelevanten Technikfeldern über Know-how, das zur Weltspitze zählt." Durch ein breit gefächertes Förderangebot werde die Landesregierung insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen dabei unterstützen, neue Märkte zu erschließen und zu sichern.
NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn sagte, dass NRW eine Spitzenstellung bei den Regenerativen Energien habe, die weiter ausgebaut werden soll. Erneuerbare Energien bieten große Marktchancen für die heimische Wirtschaft, so Höhn. Das weltweit größte Entwicklungspotential für die Zukunft habe die energetische Nutzung der Biomasse, weil sie eine dezentral einsetzbare, überall verfügbare „Allround-Energie“ sei.
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul: „Die Konferenz renewables 2004 hat ein klares Ziel formuliert: Bis zum Jahr 2015 sollen eine Milliarde Menschen zusätzlich Zugang zu moderner, sauberer Energie aus erneuerbaren Quellen erhalten. Nur wer in den Entwicklungsländern Zugang zu Energie hat, hat eine Chance, der Armut zu entkommen. Deshalb haben wir die Förderung von Erneuerbaren Energien und von Energieeffizienz zu einem Schwerpunkt unserer Entwicklungszusammenarbeit gemacht“, so Wieczorek-Zeul.
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