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Kraftstoff aus Biomasse - Neues Verfahren zur Verwertung organischer Reststoffe

Freiberg - Die Nutzung von Biomasse zur Herstellung von Kraftstoffen scheitert bisher daran, dass Biomasse auf großen Flächen verteilt anfällt und wegen der langen Transportwege wirtschaftlich nicht zu verwerten ist. Ein im Forschungszentrum Karlsruhe entwickeltes zweistufiges Verfahrenskonzept löst dieses Problem, teilte die Future Energy GmbH mit.

Bei dem im Forschungszentrum Karlsruhe entwickelten konzentriert man sich auf den häufigsten Biomassetyp, die Lignocellulose wie Holz oder Stroh. Aus diesen Bioreststoffen können bis zu 10 % des Primärenergiebedarfs in Deutschland gedeckt werden. „Die grundlegende technologische Machbarkeit dieses zweistufigen Verfahrens haben wir letztes Jahr demonstriert“, erklärt Dr. Edmund Henrich, der dieses Projekt im Institut für Technische Chemie, Bereich Chemisch-Physikalische Verfahren, des Forschungszentrums Karlsruhe leitet.

„Aufgrund weiterer Untersuchungen und Analysen zeigt sich, dass das Verfahren deutliche Vorteile gegenüber vergleichbaren Entwicklungen aufweist und sich eine Weiterentwicklung bis in den technischen Maßstab in Richtung Marktreife lohnt.“ Zur Ausarbeitung einer zuverlässigen und wirtschaftlichen Technik wird die Zusammenarbeit zwischen der Firma FUTURE ENERGY GmbH, Freiberg, und dem Forschungszentrum Karlsruhe vertieft.

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/iwr/iwrpressedienst/04.09.03/

04.09.2003

 



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