Alte Leipziger Hallesche greift zu: EnBW verkauft Anteile an 600 MW Solarpark-Portfolio
Karlsruhe - Der Energieversorger EnBW hat 49,9 Prozent der Anteile an einem großen Solarpark an die Alte Leipziger Hallesche Versicherungsgruppe (ALH Gruppe) verkauft. Die Gesamtleistung des ALH-Pakets beläuft sich auf 597 MW Solarleistung. Zu dem Portfolio gehören auch die neuen Solar-Großprojekte Weesow, Gottesgabe und Alttrebbin, die ohne EEG-Vergütung gebaut wurden.
EnBW wird auch weiterhin die Betriebsführung, den Service und die Wartung der Anlagen sowie die Vermarktung des dort erzeugten erneuerbaren Stroms übernehmen. Die jährlich erzeugte Menge von durchschnittlich 580 Gigawattstunden deckt rechnerisch den Bedarf von 200.000 deutschen Drei-Personen-Haushalten.
Der Verkauf von Minderheitsanteilen im Rahmen von Beteiligungsmodellen ist Teil des Erneuerbare Energien-Geschäftsmodells, teilte EnBW mit. "Den Verkaufserlös wollen wir in neue Wachstumsprojekte in den Bereichen Erneuerbare Energien und Netze investieren. Dies ist heute wichtiger denn je, denn jede Megawattstunde aus erneuerbaren Energien macht Deutschland ein Stück weit unabhängiger von fossilen Energieträgern“, so EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer.
Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die relevanten Kartellbehörden und wird für Herbst 2022 erwartet. Zum Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.
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15.08.2022



