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Gebäude für 30 MW-Großelektrolyseur: Energiepark Bad Lauchstädt feiert Richtfest und Meilenstein

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Bad Lauchstädt – Der Energiepark Bad Lauchstädt erreicht einen weiteren Meilenstein. Neun Monate nach dem 1. Spatenstich konnte Richtfest gefeiert werden. Die Gebäudehülle für das Herzstück des mitteldeutschen Reallabors der Energiewende, das die großtechnische Erzeugung von Grünem Wasserstoff sowie dessen Speicherung, Transport, Vermarktung und Nutzung erprobt, steht nun.

Zudem sind in den zurückliegenden Monaten bereits die Rohbauten für die Energiezentrale und ein Gebäude für Nebenanlagen entstanden. Bis zur Installation der Elektrolyse selbst werden nun noch weitere Rohbauarbeiten stattfinden, Kabelschächte gezogen und Erdarbeiten abgeschlossen.

Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2024 kann dann die Anlieferung der Elektrolysebauteile von der Sunfire GmbH mit Sitz in Dresden erfolgen. Von sogenannten Blöcken, die ein Gewicht von ca. 12 Tonnen haben, werden vor Ort vier Stück zu einem Stack montiert. Insgesamt sechs dieser Stacks werden dann bis ins 1. Quartal 2025 in vorgegebene Positionen im Elektrolysegebäude eingelassen und installiert.

Bis zur Aufnahme des Probebetriebs müssen noch ein Luftkühler, ein Gleichrichter zur Umwandlung von Wechselspannung in Gleichspannung und die Gasaufbereitung entstehen. Letztendlich muss noch der Anschluss an die bereits in Umstellung befindliche Wasserstoffleitung zum Erstkunden, der Total Energies Raffinerie Mitteldeutschland, vorgenommen werden.

Der Regelbetrieb ist ab Ende 2025 geplant.

© IWR, 2024

22.03.2024