Bioenergie-Branche.de

Branchenportal für die Bioenergie

PlanET 4 1280 256

Energiewirtschaftliche Studie zur Optimierung des regenerativen und fossilen Kraftwerksparks

Berlin - Der Streit um den Anteil der erneuerbaren Energien im künftigen Energiemix hat sich in den letzten Wochen verschärft. Um eine sichere Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für die Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für einen zukünftigen Kraftwerkpark zu schaffen, gibt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in diesen Tagen eine grundlegende Studie in Auftrag. Darin sollen die energiewirtschaftlichen Auswirkungen des weiteren Ausbaus der regenerativen Energieträger auf das Verbundsystem und den zukünftigen Kraftwerkpark untersucht werden.

„Mit der Beauftragung dieser Studie sind wir einen riesigen Schritt vorwärts gekommen“, so Stephan Kohler, Geschäftsführer der dena. „Erstmals ist es gelungen, sämtliche Akteure an einen Tisch zu bringen. Die Inhalte, Zielsetzungen und Rahmenbedingungen der Studie wurden im Konsens festgelegt, sowie die Finanzierung gemeinsam sichergestellt“.

Wichtigstes Ziel der Studie sei die Erarbeitung einer Strategie für die Optimierung eines fossilen und regenerativen Kraftwerkparks. Dabei werde besonders die Integration von Windkraftanlagen – auf See und an Land – in das deutsche Verbundsystem berücksichtigt, auch unter Beachtung der internationalen Rahmenbedingungen.

Die Studie wird im Auftrag der dena von einem Konsortium unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Schulz, Energiewirtschaftliches Institut der Universität Köln erstellt.


Chronologie der Meldungen zum Energiestreit


/iwr/iwr-pressedienst/08.09.03/

08.09.2003

 




Pressemappen - mit Original-Pressemitteilungen