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UN-Klimakonferenz in Katowice soll ein Erfolg werden

Berlin - Der neunte Petersberger Klimadialog ist heute zu Ende gegangen. Vertreter aus 35 Staaten trafen sich und formulierten ihre Erwartungen im Hinblick auf die diesjährige Weltklimakonferenz im polnischen Katowice.

Angesichts jahrzehntelanger Diskussionen um den globalen Klimaschutz sinken die Erwartungen an die UN-Klimakonferenzen von Jahr zu Jahr. Daran ändert auch das Ergebnis des Pariser Klimagipfels nichts.

Umsetzungsregeln des Pariser Klimaschutzabkommens sollen beschlossen werden

Die Vertreterinnen und Vertreter aus 35 Staaten formulierten auf dem Petersberger Klimadialog (18. - 19.06.2018) die Erwartung, dass bei der kommenden Weltklimakonferenz in Katowice Ende des Jahres 2018 die Umsetzungsregeln für das Pariser Abkommen beschlossen werden. Sie machten zugleich deutlich, dass sie die anstehenden Veränderungen im Sinne einer "Just Transition" sozial gerecht gestalten wollen, teilte das Bundesumweltministerium mit.

Politik im Gesprächsthemen und Hoffnungs-Modus

Während Bundesumweltministerin Svenja Schulze als wichtige Botschaft des Petersberger Klimadialogs feststellte, dass "Klimaschutz und Gerechtigkeit" zusammengehören, unterstrich der polnische Umweltminister Henryk Kowalczyk - im Konjunktiv -, dass die Annahme des kompletten Umsetzungspakets des Pariser Klimaschutzabkommens bei der Weltklimakonferenz in Katowice ein wichtiger Nachweis wäre für den gemeinsamen Willen, mehr und schneller gemeinsam zu handeln.

Klimakonferenz in Kattowice: Klimaschutz-Beiträge der Länder reichen nicht aus

Auf der Weltklimakonferenz in Katowice im Dezember (03. - 14.12.2018) sollen robuste Umsetzungsregeln für das Pariser Klimaschutzabkommen beschlossen werden. Außerdem findet dort die politische Phase des Talanoa-Dialogs statt, einer Informationsgrundlage für die Vorbereitung der nationalen Klimaschutzbeiträge. Denn bislang reichen die formulierten Klimaschutz-Beiträge der Staaten noch nicht aus, um die Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad, besser noch 1,5 Grad zu begrenzen.

© IWR, 2018


19.06.2018