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Albioma steigert Gewinne mit Bioenergie

Paris – Der Bioenergie-Spezialist Albioma hat im Jahr 2016 seine Ergebnisse verbessert. Albioma baut und betreibt thermische Bioenergieanlagen sowie Biogas- und Photovoltaik-Anlagen in Frankreich, aber vor allem auch in Frankreichs Überseegebieten.

Albioma hat Umsatz, das operative Ergebnis sowie den Nettogewinn im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Das Unternehmen nutzt vor allem Bagasse-Material, also die faserigen Überreste der Zuckerherstellung, zu energetischen Zwecken. Die Aktionäre greifen zu.

Bioenergie-Unternehmen steigert Finanzkennzahlen

Die im RENIXX World gelistete Albioma-Aktie klettert im Handel am Mittwoch um 2,8 Prozent auf 16,45 Euro (Börse Stuttgart). Der Bioenergiekonzern aus Frankreich hat im Jahr 2016 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf 367,8 Mio. Euro gesteigert (2015: 349,6 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hat Albioma im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 131,4 Mio. Euro gesteigert (2015: 119,9 Mio. Euro). Das Nettoergebnis ist um 30 Prozent auf 42,1 Mio. Euro angestiegen (2015: 32,3 Mio. Euro). Albioma veröffentlicht zudem einen Nettogewinn, der auf die Unternehmensgruppe entfällt (Group share). Dieser ist 2016 um neun Prozent auf 33 Mio. Euro angestiegen (2015: 30 Mio. Euro).

Albioma mit solidem Geschäftsmodell – Anlagenverfügbarkeit steigt

CEO Frédéric Moyne erklärte, Albioma habe einwandfreie Resultate erzielt, die die Stärke und die Konstanz des ökonomischen Geschäftsmodells widerspiegeln. Die verschiedenen Anlagen, die derzeit errichtet werden, wie zum Beispiel auf der Karibikinsel Martinique oder auf Réunion im indischen Ozean sowie weitere Photovoltaikanlagen mit Speichersystemen, stärken die Führungsposition von Albioma in den französischen Übersee-Departments. Albioma teilt zudem mit, dass die Verfügbarkeit der thermischen Bioenergieanlagen auf 89,2 Prozent angestiegen sei. 2015 lag diese Kennziffer bei 86,6 Prozent.

Stabile Ergebnisse auch für 2017 angepeilt

Es wird eine Dividendenzahlung in Höhe von 0,57 Euro je Aktie vorgeschlagen. Darüber werden die Aktionäre auf der Hauptversammlung von Albioma Ende Mai zu entscheiden haben. In 2017 will Albioma ein Ebitda in der Bandbreite zwischen 130 und 138 Mio. Euro erzielen und einen Nettogewinn (Group share) zwischen 30 und 35 Mio. Euro.

© IWR, 2017

02.03.2017