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Deutsch-französisches Büro für erneuerbare Energien firmiert um zum Jubiläum

Paris – Vor zehn Jahren wurde das "Deutsch-französische Büro für erneuerbare Energien" von den Regierungen in Berlin und Paris ins Leben gerufen. Zum Geburtstag bekommt das "Leuchtturmprojekt" nun einen neuen Namen.

Das Büro, das seit zehn Jahren staatlichen Behörden sowie Unternehmen in Frankreich und Deutschland Unterstützung anbietet und Knowhow-Transfer sowie Vernetzung fördert, soll nun zum "Deutsch-französischen Büro für die Energiewende" (DFBEW) werden. Künftig werden auch Themen wie Energieeffizienz, Mobilität und Netze aufgegriffen.

Aktionsradius des Energiewende-Büros erweitern

Uwe Beckmeyer, parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), erklärte anlässlich der heutigen Jubiläumsfeier in Paris: "Das Büro gehört zu den Leuchtturmprojekten der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Daher ist es nur folgerichtig, dass wir mit dem Voranschreiten der Energiewende in unseren beiden Ländern auch den Aktionsradius des Büros erweitern. Denn die Energiewende wird nur erfolgreich sein, wenn wir die Hauptsäulen unserer Energiepolitik noch enger miteinander verzahnen."

Plattform für Information und Dialog im Bereich der Energiewende

Mit dem im vergangenen Jahr verabschiedeten Energiewende-Gesetz für grünes Wachstum hat sich Frankreich ambitionierte Energiewende-Ziele gesetzt. Das DFBEW versteht sich als grenzüberschreitende gemeinsame Plattform für Information und Dialog im Bereich der Energiewende. Es wurde 2006 von den Regierungen Deutschlands und Frankreichs mit dem Ziel gegründet, aktuelle Inhalte der Energiewende zu thematisieren, zukünftige Aspekte aufzugreifen und diese mit den Beteiligten beider Länder zu diskutieren. Die Jubiläumsfeier wurde mit einem Festakt in der Residenz des deutschen Botschafters in Paris, dem Hôtel Beauharnais, feierlich begangen. Auch die französische Ministerin für Umwelt, Energie und Meeresangelegenheiten, Ségolène Royal, hatte sich dazu angekündigt.

© IWR, 2016

24.05.2016